Wildschweinjagd: Kreisjägervereinigungen Mosbach und Buchen geehrt

Minister Peter Hauk ehrte auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart die beiden Kreisjägermeister von Mosbach Heinz Gottmann und Dr. Henrich Heitmann von Buchen stellvertretend für alle Jägerinnen und Jäger für ihr jagdliches Engagement bei der Wildschweinjad im Odenwald.

Erstellt am 19.10.2018

Wildschweinjagd: Kreisjägervereinigungen Mosbach und Buchen geehrt.

 

Minister Peter Hauk ehrte auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart die beiden Kreisjägermeister von Mosbach Heinz Gottmann und Dr. Henrich Heitmann von Buchen stellvertretend für alle Jägerinnen und Jäger für ihr jagdliches Engagement bei der Wildschweinjad im Odenwald.

 

Noch nie wurde soviel Schwarzwild erlegt, wie im Jagdjahr 2017/18. In Baden Württemberg wurde mit 78.606 erlegten Sauen ein neuer Rekord seit Aufzeichnung der Jagdstrecke erzielt. Eine Steigerung von 71% gegenüber dem Vorjahr macht eindrucksvoll deutlich, daß die Jägerinnen und Jäger im Lande ihrer Verantwortung bewußt sind und dafür sehr viel Zeit aufwenden.

 

Wie der Deutsche Jagdverband errechnete, sind rund 20 Stunden erforderlich, um ein Wildschwein erlegen zu können. Eine Schwarzwildstrecke von dieser Anzahl ist nur mit größtem Engagement, einer guten Vernetzung über die Reviergrenzen hinaus und den zahlreichen, übergreifenden Drückjagden möglich.

 

Landwirtschaftsminister Peter Hauk nahm diesen Rekord zum Anlass, die beiden KJV Mosbach und Buchen auszuzeichnen. Die höchste Jagdstrecke von einem Landkreis von Baden-Württemberg: Hier lagen die KJV Mosbach und Buchen (Neckar-Odenwaldkreis) mit 4.656 Stück an der Spitze in Baden Württemberg.

 

Minister Hauk überreichte beiden Kreisjägervereinigungen Ehrenurkunden für den hohen Einsatz bei der Schwarzwildbejagung. Die anwesende Spitze des Landesjagdverbandes, Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann und Hauptgeschäftsführer Dr.Erhard Jauch schlossen sich den Glückwünschen an.

 

Damit erlegtes Wild als nachhaltig erzeugtes, wertvolles Lebensmittel auch vermarktet werden kann kündigte Minister Hauk an,die Wildbretvermarktung weiter zu stärken: Einserseits durch Modellprojekte in Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel, anderseits durch Fördermaßnahmen für Jäger und Metzger im Rahmen der Vermarktungskette. Eine Förderrichtlinie dafür ist in Arbeit.

Erstellt am 19.10.2018
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